Schweinegrippe

Die Panikmache des Monats April 2009: Schweinegrippe!

Liberale Medien aller Art werden nicht müde, die Gefahr dieser tödlichen Epidemie zu betonen. Und sie scheint immer akkuter zu werden: Es gibt schon einen Fall in Spanien. Das ist praktisch vor der Haustür. Auch sind von über 2000 Mexikanern bereits fast hundert verstorben!

Und nun zur objektiven Gegendarstellung: Ich fühle mich hierbei sehr stark an die Vogelgrippe 2006 erinnert. Da waren dann auch ganz viele krank und die Gefahr ganz akkut. Tausende von Vögeln mussten ihr Leben lassen, die Menschen haben kein Geflügel mehr gekauft und schon Vorräte für den Post-Apokalyptischen Alptraum vorbereitet. Und nun, nach 3 Jahren, gibt es nicht einmal einen einzigen Vogelgrippefall in Mitteleuropa. Wegen der tollen Gegenmaßnahmen? Wohl kaum.

Zur derzeitigen Grippe ist also folgendes zu bemerken: Wissenschaftliche Studien haben gezeit, alle herkömmlichen Grippemittel funktionieren tadellos. Sich anzustecken ist sogar schwieriger als bei einer normalen Grippe. Und in Europa ist Frühling, wo alle wieder mehr Obst und Gemüse essen, die Abwehrkräfte also wieder im Aufbau. Und zur Sterberate: 100 : 2000 = 0,05 * 100% = 5%. 5%? Autofahren ist ja gefährlicher als Schweinegrippe zu bekommen. Es ist wahrscheinlicher, bei der Fahrt zum Arzt zu sterben, als an der Krankheit.
Außerdem, nur mal so am Rande, diese Sterberate gilt in Mexiko. Wo das Gesundheitssystem ja schlechter als unseres ist, obwohl man sich hier alle Mühe gibt.

Wozu also die Panik?

Über den Blog

Als aufmerksamer Medienkonsument komme ich nicht umhin, zu bemerken, dass man sehr oft Gefahren hochspielt, um die Zuschauer zu beeinflussen. Aber als Intellektueller Geist habe ich das Bedürfnis, diese Panikmache anzumerken und sie möglichst vielen Lesern anzumerken, damit die kritisch beleuchtet werden kann. Dieser Blog soll diesem Bedürfnis Rechnung tragen.

Oder mit anderen Worten: Seid keine Schafe, die der Herde folgen.